Detail der Westwand: Falknereiszene und Wappenfries
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Wappen und Fahnen der jüdischen Gemeinden im mittelalterlichen Zürich und am Konstanzer Konzil.

Dienstag, 14. April 2026, 18.30 Uhr
Agenda

Jüdischer Festsaal aus dem Mittelalter in der Altstadt von Zürich

Der Schauplatz Brunngasse befindet sich in einem historischen Gebäude in der Zürcher Altstadt, das im frühen 14. Jahrhundert von einer jüdischen Familie erbaut wurde. Damals lebten jüdische und christliche Bewohner*innen in Zürich Tür an Tür. Ende der 1990er Jahre wurde die Raumausstattung freigelegt, die ein einzigartiges Zeugnis jüdischer Geschichte in Zürich darstellt. Die Wandmalerei gibt Einblick in das Leben einer vermögenden jüdischen Familie im Mittelalter.

Unser neues Vermittlungsangebot

Neidhart und Dörper

Zu Besuch bei Frau Minne: entdecken Sie mit Ihrer Klasse den Schauplatz Brunngasse als ausserschulischen Lernort und tauchen Sie in die Geschichte von Zürich im Mittalter ein.

Publikation

Frau Minne und die Zürcher Juden

Brigitta Rotach et al. (Hgg.), «Frau Minne und die Zürcher Juden». Die mittelalterlichen Wandmalereien an der Brunngasse und ihr Kontext. Zürich 2024. Die Publikation ist im Museum zum ermässigten Preis von 40.— Franken erhältlich. (Keine Bestelloption)

Agenda

Wappen und Fahnen der jüdischen Gemeinden im mittelalterlichen Zürich und am Konstanzer Konzil.

Die Stadt Zürich und der Bodenseeraum waren im Mittelalter wichtige Zentren bei der Etablierung heraldischer Bildtraditionen. Wappen und Banner waren für die jüdischen Gemeinden dieser Region von hoher Bedeutung. Mit dem Wappenfries an der Brunngasse aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ist eines der herausragendsten Zeugnisse jüdischer Wappenkunde des Mittelalters überliefert. 

Vortrag von Thomas Rainer, Kunsthistoriker und Geschäftsführer von eikones, Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes, Universität Basel