Über uns

Der Schauplatz Brunngasse lässt die jüdische Geschichte Zürichs im Mittelalter lebendig werden und vermittelt ihre Relevanz für Gegenwart und Zukunft. Als inklusiver Ort der Erinnerung, der Bildung und des Dialogs fördert er das Verständnis für jüdische Kultur und sensibilisiert für Themen wie Identität, Toleranz und Diskriminierung. Der Schauplatz Brunngasse lädt Menschen aller Hintergründe zur Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen gesellschaftlichen Fragen ein.

Um die Wohnung als Mieter zu übernehmen und das Museumsprojekt weiterverfolgen zu können, hat sich auf Initiative des damaligen Stadtarchäologen und des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes SIG im Frühling 2019 der Verein Brunngasse 8 konstituiert (seit 2021: Verein Schauplatz Brunngasse). Das Museum wurde in die Kulturleitbilder 2020–23 und 2024–27 der Stadt Zürich aufgenommen.

Dr. Ron Epstein-Mil, Präsident

Architekt und Synagogenforscher

Dr. Dölf Wild

Historiker, pensionierter Leiter der Stadtarchäologie

Dr. Jonathan Kreutner, Kassier

Generalsekretär Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG

Valérie Arato Salzer

Leiterin Kultur Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG

Prof. em. Dr. Ehud Landau

Vertreter der Jüdischen Liberalen Gemeinde JLG

Dr. Stephan Wyss

Leiter der Stadtarchäologie/Vertreter Stadt Zürich

Elli Cohn

Vertreterin der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich ICZ

Noemi Bearth

Historikerin und Direktorin Historisches Museum Thurgau

Martha Keil, PD Dr., St. Pölten.

Historikerin und Judaistin, ist wissenschaftliche Leiterin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (www.injoest.ac.at). Von 2016 bis 2022 war sie Senior Scientist am Institut für österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien. Ihre Forschungen und Ausstellungen widmen sich der jüdischen Alltags- und Kulturgeschichte sowie den Lebenswelten jüdischer Frauen in der Vormoderne und der jüdischen Geschichte und Gedenkkultur Österreichs.

René Bloch, Prof. Dr., Bern.

Seit 2008 Professor für Judaistik mit Schwerpunkt Antike und Mittelalter am Institut für Judaistik und am Institut für Klassische Philologie der Universität Bern, seit 2015 Ordinarius. Zahlreiche Publikationen zum antiken Judentum und dessen Rezeption: u.a. Antike Vorstellungen vom Judentum (2002), Moses und der Mythos (2010), Jüdische Drehbühnen (2013), Ancient Jewish Diaspora (2022).

Felicitas Heimann-Jelinek, Dr., Wien.

Studium der Judaistik und Kunstgeschichte. Seit 1984 im Ausstellungsbereich tätig; 1993 bis 2011 Chefkuratorin am Jüdischen Museum der Stadt Wien; seitdem freiberufliche Kuratorin und Leiterin des Curatorial Education Program der Association of European Jewish Museums; zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur materiellen jüdischen Gedächtniskultur, zu jüdischer Kulturgeschichte, Provenienzforschung an Judaica sowie zu zeitgeschichtlichen Themen.

Denise Tonella, Lic. phil., Zürich.

Studium der Geschichte und Kulturwissenschaft, Weiterbildung in Filmregie und -produktion. Von 2014 bis 2021 als Kuratorin und Projektleiterin zahlreicher Ausstellungen am Schweizerischen Nationalmuseum tätig. Parallel dazu Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Mitwirkung als Expertin in zahlreichen Fachgremien. Seit 2021 ist sie Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums.

Raphael Gross, Prof. Dr., Berlin.

Geboren in Zürich. Historiker/Museumsdirektor. 2001 bis 2015 Direktor des Leo-Baeck-Instituts in London, 2006 bis 2015 Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt und 2007 bis 2015 des Fritz-Bauer-Instituts Frankfurt. 2015 bis 2017 Leiter des Simon-Dubnow-Instituts in Leipzig sowie Inhaber des Lehrstuhls für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig. Seit 2017 Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum in Berlin.

Ihre Spende trägt dazu bei, dieses wichtige kulturhistorisches Zeugnis jüdischen Lebens im mittelalterlichen Zürich zu erhalten und seine Bedeutung zu vermitteln. Jeder Beitrag unterstützt die Erforschung und Bewahrung dieses einzigartigen Kulturerbes.